Get Adobe Flash player

Workshops

Frederik Malsy (Wiesbaden)
„Oh Baby, Baby!“

Liebe, Sex und Zärtlichkeit auf der Impro-Bühne

Liebe, Sex und Zärtlichkeit sind in vielen Geschichten, Filmen und Theaterstücken, aber natürlich auch in unserem Alltag zentrale Elemente.
Auf der Impro-Bühne erlauben wir es uns oft nicht, diese Themen darzustellen. Warum nicht?

„Das will doch keiner sehen“, „Das ist doch bestimmt abstoßend und eklig“, „Das ist doch unangenehm – für Spieler und Zuschauer!“

Das stimmt – wenn wir uns nicht gründlich Gedanken darüber machen, WIE wir diese Dinge adäquat darstellen. In diesem Workshop gehen wir den Fragen nach:

  • Welche szenischen Darstellungsweisen für Liebe, Sex und Zärtlichkeit gibt es?
  • Welche Effekte kann ich mit welcher Technik beim Publikum erzielen und in welchen Szenen/Genres ist es angebracht?
  • Welche Einschränkungen gibt es bei der szenischen Auseinandersetzung mit Liebe, Sex und Zärtlichkeit?

Eine gute, tragfähige Beziehung und ein tiefer Kontakt zwischen den Charakteren ist die Basis für die Auseinandersetzung mit diesem
Thema. Insofern wird ein großer Fokus auf dem Thema "Beziehungen und Kontakt" liegen, die theatrale Umsetzung von Liebe, Sex und Zärtlichkeit wird dann das "Sahnehäubchen" sein.

Dieser Workshop wird völlig neue Türen öffnen und sich Themen nähern, die in Workshops bisher mehrheitlich ausgeklammert wurden.

Für sehr erfahrene Impro-Spieler*innen, die auch Bühnenerfahrung haben











Ben Hartwig (Köln)
Szenen mit Biss

Ziel auf den Kopf und triff den Apfel

Wenn Figuren von Schauspieler*innen auf der Bühne suchen, sich winden oder ausweichen und nicht auf den schnellen Gag spielen, kann es dazu kommen, dass es im Publikum schnell unruhig oder gar langweilig wird. Dennoch kann eine innere Zerrissenheit oder eine suchende Figur viel stärker faszinieren und fesseln als der kurze Gag. Der Unterschied liegt im Grad der Aufmerksamkeit der Schauspieler*innen, der Klarheit im Spiel und dem Bewusstsein darüber, was die Figur will.

In dem Workshop wird es darum gehen, Handlungen von Geschichten klar zu erfassen und diese in starke Erzählungen umzuwandeln. Alle, die ihren Szenen mehr Tiefe und Biss verleihen wollen, sind herzlich willkommen. 








Nele Kießling (Hannover)
Collage – Do it yourself

Wie erschaffe ich eine assoziative Langform

Eine Collage bietet unfassbar viele Möglichkeiten mittels Solo-/ Duo- und Gruppenszenen-Schnipsel ein großes Ganzes zu basteln und eine sehr freiheitsliebende und verspielte Langform auf die Beine zu stellen. Den Alleskleber bilden Abstraktion, Wiederholung und Gruppendynamik: sie fügen zusammen, erschaffen das Oberthema und bilden den Rahmen. Dieser Workshop gibt euch essenzielle Collage-Techniken an die Hand, besticht durch Vielseitigkeit und lockerluftigen Tragekomfort. Danach seid ihr fit für die eigene Collage und hoffentlich inspiriert, euch mit diesem Do-it-yourself-Baukasten unterm Arm kopfüber in die Praxis zu stürzen.










Michael Bibo (Mainz)
Wir züchten Ohrwürmer

Für Improspieler*innen UND -musiker*innen

 In diesem Workshop wird der spannenden Frage nachgegangen, wie man eine Improszene durch Musik bereichern kann. Welche dramaturgischen Funktionen erfüllt ein Song für die Handlung und welcher Song passt zu welchem Zeitpunkt? Wie ist der "perfekte" Song aufgebaut, um eine größtmögliche Wirkung zu erzielen und die Zuschauer*innen begeistert mitsingen zu lassen?

Neben wichtigen Basics wie Umgang mit der Stimme, Rhythmus, wird auch mit Musikgenres und länderspezifischen Musikstilen gearbeitet und wie man diese in Musicals oder andere Langformen übertragen kann. Der Spaß und große emotionale, musikalische Momente stehen dabei im Mittelpunkt. Durch ein breites inhaltliches Spektrum sind Improspieler*innen sowie Impromusiker*innen mit den unterschiedlichsten Erfahrungen gerne willkommen.